1. Juni 2017

Der Kindertag am 1. Juni soll auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen und kinderpolitische Themen, insbesondere Kinderrechte, in das Bewusstsein rücken. „Gleichzeitig möchten wir auch Erwachsene darauf aufmerksam machen, dass die Rechte der Kinder weiterhin gestärkt werden müssen“, sagt die kinderpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kati Engel.

„Nach über 25 Jahren UN-Kinderrechtskonvention ist es an der Zeit, Kinderrechte sowohl in die Thüringer Verfassung als auch ins Grundgesetz aufzunehmen“, fügt die Landtagsabgeordnete hinzu. „Kinder dürfen nicht länger allein als Bestandteil von Familien gesehen werden, sondern müssen endlich eigenständige Rechtssubjekte mit Verfassungsrang werden. Nur so ist es möglich, ihre Interessen und Bedürfnisse besser zu schützen.“ Es sei „höchste Zeit, dass Jungen und Mädchen in Thüringen die Teilnahme an demokratischen Prozessen und damit verbundenen Beteiligungsverfahren ermöglicht wird“, betont Engel unter Verweis auf die Anstrengungen von Rot-Rot-Grün, „die direkte Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und kinder- und jugendgerechte Partizipationsstrukturen landesweit auszubauen“.

Auch Anja Müller, Sprecherin für Petitionen und Bürgerbeteiligung, fordert mehr Mitbestimmung und Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. „Wir möchten Kinder und Jugendliche ermutigen, sich mehr einzumischen und mitzugestalten. Auch aus diesem Grund haben wir vor einem Jahr den bundesweit ersten Kinderflyer zum Thema Petitionen herausgegeben. Der Flyer wurde so oft - vor allem von Schulklassen - nachgefragt, dass bereits eine neue Auflage gedruckt werden musste.“

 

Quelle: http://www.dianaskibbe.de/nc/start/aktuell/detail/artikel/-e071f5654c/