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Staatskanzlei Erfurt

4h Staatskanzlei Erfurt
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Frank Kuschel

3h Frank Kuschel
@FKuschel

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Linksfraktion Thl

19h Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit Weitere 18 Millionen Euro für die Thüringer Hochschulen bit.ly/2IgBgOb @ChristianSchaft


Benjamin Hoff 🇪🇺 🇮🇱

21h Benjamin Hoff 🇪🇺 🇮🇱
@BenjaminHoff

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29. Juni 2017

Schule einmal anders

Die Hofkäserei Langwolschendorf war ein weiteres Ziel auf der Sommertour von Diana Skibbe. So informierten wir uns am 29. Juni über die Arbeit und Probleme, die es in dem seit November 2016 neugegründeten Unternehmen von Isabel Oertel und Michael Bemm gab und gibt. Eine Hofkäserei ist in unserer Zeit nichts Besonderes mehr, aber die beiden Betreiber haben in der alten Schule von Langwolschendorf ein Domizil gefunden und wollen diesem auch gerecht werden. Sie möchten ein Kommunikativzentrum mit Lerncharakter entstehen lassen und haben dafür zum großen Teil Eigenmittel, aber auch Zuschüsse vom Modellprojekt „Landaufschwung“ des Landkreises Greiz erhalten.

So werden in Zukunft an diesem Ort nicht nur Käse der ausschließlich aus Rohmilch hergestellt wird produziert, es soll auch eine Erlebniswelt für Kinder und Erwachsene entstehen. Es werden Seminare zur Herstellung von Käse angeboten, in welchem man lernt den Käse selbst herzustellen. Das soll hauptsächlich Schulen angeboten werden, um so die schulpädagogische Arbeit zu unterstützen. Das Problem ist, dass Schulen für solchen Unterricht kaum Geld zur Verfügung haben und dadurch viele den Anschauungsunterricht nicht anbieten können. Hier wünschen sich die beiden finanziellen Unterstützungen vom Bildungsministerium, so dass Schulklassen die Möglichkeit erhalten die Käserei Schule zu erleben. Einen Obolus jedoch sollte schon jeder selber tragen, denn jeder kann die drei selbsthergestellten Herzkäse mit nach Hause nehmen. In einem kleinen Verkaufsraum werden neben den eigenen Produkten auch viele andere ökologische Produkte wie Tee, Marmelade, Wein, Gewürze und vieles mehr angeboten. Wer auf Wanderschaft am Zeulenrodaer Meer ist, der kann hier nach Anmeldung zu einer Brotzeit einkehren. Große finanzielle Probleme bereiten den Käsereibetreibern jedoch die europäischen Richtlinien. Sie werden bei der Umsetzung der Europäischen Richtlinien mit Großbetrieben gleichgesetzt, was absolut realitätsfremd ist. Ihre finanziellen Mittel sind beschränkt nicht mit den Möglichkeiten eines Großbetriebes zu vergleichen. Es entsteht der Eindruck, dass kleine Betriebe nicht gewollt sind.

Wir wünschen beiden viel Schaffenskraft und viele Kinder und Erwachsene, die in die Geheimnisse der Käseherstellung einweiht werden wollen.