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Bodo Ramelow

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5. Mai 2017

Energischer gegen Datenmissbrauch bei Fitness-Apps vorgehen

Von tragbaren Fitness-Messgeräten und -Apps erhobene Daten werden oft ohne Wissen der Nutzer an Drittanbieter weitergeleitet und nicht nachvollziehbar ausgewertet. Entsprechend mangelhaft und kaum verständlich sind die Datenschutzhinweise für diese Apps, die zunehmend auch von Krankenversicherungen mit besonderen finanziellen Anreizen unterstützt werden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Marktwächter-Programms der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zu Fitness-Apps.

Angesichts der besorgniserregenden Ergebnisse dieser Untersuchung mahnt Diana Skibbe, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die Bundesregierung zum Handeln und betont: „Bereits vor einem Jahr hatte die Konferenz der Verbraucherschutzminister der Länder das zuständige Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz zu schnellen und effektiven Maßnahmen gegen den zunehmenden Datenmissbrauch durch sogenannte Wearables und Gesundheits-Apps aufgefordert.“

Als einzige Antwort legt die Bundesregierung nach über einem Jahr heute eine simple „Orientierungshilfe für die Praxis“ vor, die sie gemeinsam mit App-Entwicklern und Betreibern, wie Google, Apple oder Computer Bild, verfasst hat. „Das grenzt an staatlich sanktionierte Verbrauchertäuschung“, kritisiert Skibbe und sagt weiter: „Es sind gerade diese und andere Firmen, die von Verbraucherschützern in der letzten Woche für ihren Missbrauch der Daten von Nutzern abgemahnt wurden. So sieht verantwortliches Handeln für Verbraucher nicht aus!“

Die Abgeordnete fordert darüber hinaus, die offensive Werbung der Krankenkassen für Gesundheits-Apps ins Visier zu nehmen. „Hier müssen wir genauer darauf achten, dass dies nicht der Einstieg in eine Zwei-Klassen-Medizin und die Entsolidarisierung mit kranken Menschen wird.“