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Linksfraktion Thl

7h Linksfraktion Thl
@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit Verantwortung in Zukunftsaufgaben übernehmen dlvr.it/PwWVlj #linke


Ludwig Bundscherer

18 Okt Ludwig Bundscherer
@MDRAktuellTH

Antworten Retweeten Favorit Stundenlange Protokollkontrolle, Anfragen wie "Welcher Mitarbeiter liest eigentlich den Pressespiegel?" oder "Warum… twitter.com/i/web/status/9…


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Ludwig Bundscherer

17 Okt Ludwig Bundscherer
@MDRAktuellTH

Antworten Retweeten Favorit Was dahintersteckt? Morgen früh bei @MDRAktuell. Vorab: #r2g wirf der #CDU eine schmutzige, inhaltsferne Strategie… twitter.com/i/web/status/9…


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22. September 2017

Bessere Förderung für Verbraucherinsolvenzberatung ab 2018

Die Landesregierung plant, die Zuschüsse für die 23 Beratungsstellen der Verbraucherinsolvenzberatung in Thüringen um fast 30 Prozent ab 2018 zu erhöhen. In absoluten Zahlen soll gemäß dem vorgelegten Haushaltsentwurf für 2018 und 2019 die jährliche Förderung des Landes für die Beratungsstellen um 600.000 Euro erhöht werden. „Damit löst Rot-Rot-Grün sein Versprechen ein, die Beratungslandschaft in Thüringen auf eine solide und nachhaltige Grundlage zu stellen“, so die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Diana Skibbe.

„Die nach wie vor leider steigenden Zahlen von Privatinsolvenzen in Thüringen zeigen, wie dringend die bessere Ausstattung ist. Allein 2016 erhöhte sich die Zahl der Thüringer, die eine Privatinsolvenz anmelden mussten, um 8.6 Prozent. Für diese Menschen brauchen wir gut ausgestattete und kompetente Beratungsstellen. Die seit Jahren stagnierende Förderung führte zu einem Rückgang der Beratungsleistungen, was sich zum Beispiel in überlangen Wartezeiten für die Betroffenen von bis zu einem Jahr äußerte. Mit der jetzt geplanten Erhöhung der Förderung wird es ab 2018 möglich sein, dass die Beraterinnen und Berater ihre Arbeit besser und sachgerechter umsetzen können.“

Eine gute Beratungstätigkeit helfe auch dem Land, Kosten zu sparen. „Denn jeder Beratungsfall, der am Ende nicht vor dem Gericht landet, vermeidet Folgekosten, die sehr hoch werden können und in der Regel durch den Staat zu tragen sind. Deswegen bleibt es eine wichtige Aufgabe, die Beratungsarbeit der freien Träger in Thüringen in diesem Bereich zu stärken“, so Skibbe. Dies gelte ebenso für die Schuldnerberatungsstellen, die in Thüringen von den Kommunen abgesichert werden. Auch hier gab es bisher Engpässe in der Förderung zu Lasten guter Beratung. Diana Skibbe fordert daher die Kommunen auf, jetzt dem Beispiel des Landes zu folgen und die Beratungsstellen besser auszustatten. „Es bleibt unser Ziel“, so Skibbe abschließend, „dass Beratung für Verbraucher in finanziellen Notsituationen auf allen Ebenen in guter Qualität und bürgernah durchgeführt werden kann. Dafür ist die jetzt erreichte bessere Ausstattung der Verbraucherinsolvenzberatung ein erster wichtiger Schritt“.